BSV 68 Sebnitz – FV Blau-Weiss Stahl Freital 1:1 (0:0)

von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

Der BSV verabschiedet sich nach einer mittelmäßigen Vorstellung mit einem Unentschieden in die Winterpause. Das Spiel lag insgesamt auf sehr überschaubarem Niveau, von den spektakulären Begegnungen beider Mannschaften in der Vergangenheit war diesmal nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren. Da aber auch die Gäste überwiegend nervös und fahrig unterwegs waren, geht das Remis am Ende völlig in Ordnung – 3 Punkte hatten eigentlich beide Mannschaften nicht verdient. Sebnitz verschenkt damit zwar Tabellenplatz zwei, hält sich aber für die Rückrunde alle Optionen nach oben offen.

Die erste Halbzeit war arm an Höhepunkten. Hurab’s Kopfball nach 15 Minuten hätte genauso den Führungstreffer bedeuten müssen, wie Zimmermanns Direktabnahme Minuten später auf der anderen Seite. Der Sebnitzer traf aber das Tor nicht und der Freitaler nur Oppitz im Sebnitzer Kasten. Danach verflachte das Spiel vollkommen. Freital mit leichter optischer Überlegenheit, allerdings ohne Zug zum Tor, beziehungsweise erfüllten die Gastgeber wenigstens in der Defensive ihre Aufgaben. Bei den Gastgebern fehlte jede Idee im Angriffsspiel, so dass Beer im Freitaler Tor bei tiefen Temperaturen mehr fror, als dass er sich über zuviel Arbeit beklagen musste.

Viel besser wurde das Spiel zunächst auch nach dem Seitenwechsel nicht und zu allem Übel verletzte sich auch noch Kunze nach gut einer Stunde und der ebenfalls angeschlagene Pfeiffer mußte auf’s Feld. Freital verbuchte jetzt einige Halbchancen, scheiterte aber entweder an Oppitz oder aber der letzte Paß wurde nicht sauber genug gespielt. Etwas überraschend kamen die Gäste nach 72 Minuten durch Baumgarth dann doch zum Führungstreffer. Bezeichnend für die Partie, dass der Treffer dann auch nach einem Einwurf fiel, bei dem die Platzherren den Ball nicht aus dem Strafraum brachten. Mit der drohenden Niederlage vor Augen, rappelte sich der BSV jetzt doch auf und spielte zielstrebiger nach vorn. Koci’s Nachsetzen in der 76. Minute wurde aber zunächst nicht belohnt, sein Ball wurde von der Torlinie geschlagen. Sebnitz jetzt mit dem Mute der Verzweiflung – inklusive 3er-Kette, Freital nur noch auf Konter lauernd und mit viel Abwehrarbeit beschäftigt. In der 82. Minute kam Koci nach der fast einzigen sehenswerten Ballstaffette im Spiel über Krause und Nebes im Strafraum zum Schuß und ließ Beer keine Abwehrchance. Mittlerweile war der Ausgleich auch verdient. Die Chance zum Siegtor vergab in der 90. Minute dann Hurab, der einen Heber genau in die Arme vom Stahl-Keeper lupfte. Der Siegtreffer wäre allerdings auch des guten zuviel gewesen an diesem Tage.

 

Sebnitz: Oppitz, Schöne – Torlee – Semanco – Rummler, Krause – Hurab – Koci – C. Müller, Nebes – Kunze (59.‘ Pfeiffer)

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    BSV 68 Sebnitz – FV Blau-Weiss Stahl Freital 1:1 (0:0)

    Der BSV verabschiedet sich nach einer mittelmäßigen Vorstellung mit einem Unentschieden in die Winterpause. Das Spiel lag insgesamt auf sehr überschaubarem Niveau, von den spektakulären Begegnungen beider Mannschaften in der Vergangenheit war diesmal nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren. Da aber auch die Gäste überwiegend nervös und fahrig unterwegs waren, geht das Remis am Ende völlig in Ordnung – 3 Punkte hatten eigentlich beide Mannschaften nicht verdient. Sebnitz verschenkt damit zwar Tabellenplatz zwei, hält sich aber für die Rückrunde alle Optionen nach oben offen.

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    BSV 68 Sebnitz – Hartmannsdorfer SV 6:1 (3:1)

    Mit einem – zumindest ergebnistechnisch – fulminanten Endspurt hat es der BSV am letzten Tag der Hinrunde noch auf die Medaillienränge geschafft. Dabei blieben vor allem in der ersten Halbzeit gegen den Aufsteiger spielerisch viele Wünsche offen.

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    Hainsberger SV – BSV 68 Sebnitz 1:2 (1:2)

    Der BSV holt beim bisherigen Tabellenführen einen Auswärtsdreier und gestaltet das Rennen um die Tabellenspitze damit wieder vollkommen offen. Wenn man den als verdient bezeichnen kann, dann höchstens auf Grund eines überragenden Oppitz im Sebnitzer Kasten und einer kämpferisch starken Leistung nach dem Seitenwechsel. Vor der Pause hatten die Gastgeber den besseren Start, der BSV aber das Spiel aber nach 20 Minuten weitestgehend im Griff und nutzte eine der wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten mehr.

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