TuS Weinböhla – BSV 68 Sebnitz 3:1 (2:0)

von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

Der BSV setzt auch das zweite Pflichtspiel des Jahres in den Sand und kann sich wohl nun jegliche Ambitionen auf einen erneuten Meistertitel abschminken. Dabei haben sich die Sebnitzer beim Aufsteiger im Vergleich zum Spiel in Freiberg – zumindest eine Halbzeit lang – offensiv stark gesteigert, schlagen sich letzten Endes aber selbst.

Nach 30 Minuten hätte das Spiel eigentlich gelaufen sein müssen. Was Hurab, Krause, Müller, Haci und Hamel bis dahin an klarsten Torchancen versiebten hätte mindestens für ein 3 oder 4:0 reichen müssen. Schon nach 20 Sekunden hatte Müller die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber aus Nahdistanz am Weinböhlaer Keeper. 5 Minuten später köpft Hurab einen Eckball von Müller übers Tor, Krause wählt statt dem Abschluß einen Querpaß auf Müller, der kommt aber zu spät. Die Aufzählung ist unvollständig, in dieser Art und Weise ging es aber fast die gesamte erste Hälfte weiter. Die Gastgeber versuchten ihrerseits mit langen Bällen und körperlichem Einsatz zum Erfolg zu kommen. Nach 34. Minuten gelang ihnen das dann sogar. Der BSV hatte einen Einwurf nicht sauber genug klären können und war beim Schuß Erik Müller viel zu passiv, so daß der satte Flachschuß unhaltbar für Oppitz im Netzt landete. Das Spiel stand zwar Kopf, kaufen können sich die Gäste dafür aber herzlich wenig. Nachdem Hamel noch eine Flanke von Krause verstolperte gelang den Platzherren mit einem Sonntagsschuß kurz vor dem Seitenwechsel sogar noch das 2:0. Lange Gesichter bei den Gästen, unmöglich schien aber nach der Anzahl der vergebenen Chancen eine Aufholjagd absolut nicht.

Die aber blieb nach der Pause weitestgehend aus. Weinböhla jetzt noch defensiver eingestellt, ließ trotz gefühltem Ballbesitz von 70% für Sebnitz nur noch wenig zu. Hurabs Volleyversuch in der 48. Minute war noch das Erfolgsversprechenste. Sebnitz wählte mit zunehmender Spielzeit auch immer wieder die falschen Mittel. Schlampiges Paßspiel, übertrieben langes Ballhalten und immer wieder individuelle Aussetzer brachten jetzt sogar den Gastgebern einige gute Möglichkeiten ein. In der 69. Minute nutzen die dann eine solche sogar zum 3:0. Vielleicht wäre auch das noch nicht der Genickbruch gewesen, als aber Rummler in der 78. Minute sogar mit einem Strafstoß am Weinböhlaer Torwart scheitert, war der Kuchen dann gegessen. Pfeiffers Tor in der 83. Minute war dann nur noch Kosmetik. Zu konstatieren bleibt, daß der BSV ohne seine beiden Stürmer Nebes und Kunze trotz bester Möglichkeiten nicht zum Torerfolg kommt und momentan viel Verunsicherung in der Mannschaft steckt, wenn die gewohnten Abläufe nicht greifen.

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    TuS Weinböhla – BSV 68 Sebnitz 3:1 (2:0)

    Der BSV setzt auch das zweite Pflichtspiel des Jahres in den Sand und kann sich wohl nun jegliche Ambitionen auf einen erneuten Meistertitel abschminken. Dabei haben sich die Sebnitzer beim Aufsteiger im Vergleich zum Spiel in Freiberg – zumindest eine Halbzeit lang – offensiv stark gesteigert, schlagen sich letzten Endes aber selbst.

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    BSC Freiberg – BSV 68 Sebnitz 2:0 (0:0)

    Zweiter gegen Dritter – das Spitzenspiel hielt nur ansatzweise, was die Tabellenposition der beiden Kontrahenten versprach. An der Tatsache, daß die Gastgeber am Ende völlig verdient die 3 Punkte buchen konnten ändert das letzten Endes aber nichts. Zu wenig hatten die Sebnitzer an diesem Tage offensiv zu bieten. Trotzdem stemmten die sich, trotz angespannter Personalsituation – auf der Bank saßen mit Nebes und Popielas lediglich 2 Spieler und die hatten seit 4 Wochen nicht trainiert – lange Zeit erfolgreich gegen die Niederlage und hielten das Spiel bis in die Schlußphase offen.

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    von Uwe Rahle (Kommentare: 0)

    BSV 68 Sebnitz – FV Blau-Weiss Stahl Freital 1:1 (0:0)

    Der BSV verabschiedet sich nach einer mittelmäßigen Vorstellung mit einem Unentschieden in die Winterpause. Das Spiel lag insgesamt auf sehr überschaubarem Niveau, von den spektakulären Begegnungen beider Mannschaften in der Vergangenheit war diesmal nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren. Da aber auch die Gäste überwiegend nervös und fahrig unterwegs waren, geht das Remis am Ende völlig in Ordnung – 3 Punkte hatten eigentlich beide Mannschaften nicht verdient. Sebnitz verschenkt damit zwar Tabellenplatz zwei, hält sich aber für die Rückrunde alle Optionen nach oben offen.

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